Profile bei Facebook
In dem heutigen Beitrag thematisiere ich mal kurz, was mir im Zusammenhang mit Facebook aufgefallen ist. Dieses soziale Netzwerk ist mir in den letzter Zeit eher negativ in den Massenmedien aufgefallen, da Facebook die Kontrolle über die Privatsphäre verändert hat. Als ich in den letzten Tagen einige Leute daraufhin angesprochen habe, waren sie etwas irritiert, da sie scheinbar nichts davon wussten. Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass man in Zeiten des Internets immer ein Auge darauf hat, wenn die Massenmedien über Facebook, Google, Microsoft, Apple und Co. berichten. Insofern hat mich diese Unwissenheit etwas erstaunt. Eigentlich sind die Einstellung, um die Privatsphäre in diesem Netzwerk zu schützen, einfach einzustellen. Man geht einfach auf „Konto“, „Privatspähre-Einstellung“ und dann auf „Suche“. Dort kann man entscheiden, ob man öffentlich gefunden werden will und von wem man innerhalb Facebook gefunden werden möchte. Mit diesen Einstellungsmöglichkeiten hat man in diesem sozialen Netzwerk immerhin noch die Möglichkeit zu bestimmen, wem man eine Information zugänglich macht. Vielleicht wird sich dies noch in nächster Zeit herumsprechen.























Grüezi
Ist es nicht eben der Sinn von Facebook, dass die Nutzer gefunden werden? Ist es denn nicht Sinn von Facebook, sich öffentlich “zur Schau zu stellen”?
Wer seine Daten geheim halten will, darf sich im Internet nicht ein einziges mal einloggen. Denn alles wird gespeichert. Eine einmal veröffentlichte Inforamtion (ob auf Facebook oder anderswo) ist für immer gespeichert. Wer sich auf Facebook ein Profil anlegt und dann an Geheimhaltung glaubt, lebt doch irgendwie in einer Fantasiewelt. Das wäre ja wie, wenn jemand weltweit Plakate aufhängen würde und hofft, dass die Plakate nicht gesehen werden.
Ob sich jeder öffentlich zur Schau stellen möchte, der sich bei sozialen Netzwerken, wie Facebook, MeinVZ oder WkW angemeldet hat, wage ich mal zu bezweifeln. Ich streite zwar nicht ab, dass es solche Menschen gibt. Es gibt sicherlich auch noch genügend, die über solche Netzwerke nur mit anderen Menschen in Kontakt bleiben möchten. Mir ist auch klar, dass Facebook, genauso wie Google, ziemlich speicherwütig ist. Ist für mich aber nicht wirklich ein Grund, mein Profil bei Facebook für andere Menschen, die sich nicht in meinen Kontaktlisten befinden, zugänglich zu machen. Man kann natürlich nicht wissen, was Facebook mit den Daten so anstellt, die die einzelnen Nutzer dort angegeben haben. Ich behaupte jedoch mal folgendes: Je weniger Daten man angibt und je weniger sie anderen zugänglich macht, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass völlig fremde Menschen Zugriff auf diese Daten haben.