Ökologisch Suchen
In den letzten Wochen und Monaten war eines der vielen massenmedialen Themen die Klimaerwärmung. Ich hatte zum größten Teil das Gefühl, dass man in diesem Zusammenhang nur über die Stromgewinnung, das Nutzen von Kraftfahrzeugen oder der CO2-Ausstoß der Industrie thematisierte. Mir schien es, dass das Internet als Produzent von CO2 nur am Rande angesprochen wurde. Leider kann das World Wide Web auch mit Negativzahlen aufwarten. Spam-Mails können beispielsweise 33 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr verbrauchen. Wenn man einem älteren Beitrag auf welt.de mit dem Titel „Das Internet ist der wahre Klimakiller“ Glauben schenkt, kommt man zu einem ähnlichen Schluss. Obwohl ein weiterer Bericht auf tagesschau.de mit dem Titel „Die Klimakosten des Internet-Booms“ etwas moderater im Umgang mit diesem Thema umzugehen scheint, bleibt bei mir dennoch ein bitterer Nachgeschmack. Wenn man mit ökologischen Suchmaschinen, wie ecosia.de oder forestle.org, nutzt, kann man vielleicht sein Gewissen beruhigen. Beide Suchmaschinen werben nicht nur damit, dass sie CO2-neutral sind, sondern auch den Regenwald retten. Dies scheint mir zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein, da die meisten Internetnutzer sicherlich Google nutzen. Da ich die beiden ökologischen Suchmaschinen schon seit einigen Monaten nutze und bis jetzt mit ihnen mehr oder weniger das gefunden habe, was ich in den unendlichen Weiten des Internets suchte, werde ich sie auch weiterhin in der Hoffnung nutzen, dass sich der CO2-Ausstoß nicht weiter erhöhen wird.























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