Gimp oder Photoshop?
Wenn ich mich ab und zu unter Hobbyfotografen um höre, oder mich auf Weblogs oder Internetseiten von Hobbyfotografen umschaue, stelle ich meistens fest, dass Photoshop zur Bildbearbeitung genutzt wird. Dass dieses Bildbearbeitungsprogramm im Profibereich benutzt wird, ist für mich verständlich. Diese Software hat viele Funktionen, die man im professionellen Umgang mit digitalen Fotografien benötigt. Da ich in meiner Freizeit Aufnahmen mache und diese dann am Computer bearbeite, bin ich vor über einem Jahr von Photoshop zum kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm „Gimp“ gewechselt. Der Grund: Ich habe es nicht mehr eingesehen teure Software zu verwenden, wenn mir ein Open-Source-Programm zur Verfügung steht, dass ich kostenlos und legal nutzen kann. „Gimp“ bietet mir eigentlich alles, was ich für die Bearbeitung meiner digitalen Bilder benötige. Warum sollte ich dann noch ein Bildbearbeitungsprogramm nutzen, für das ich noch bezahlen muss? Die Entscheidung, welche Software man zum Bearbeiten seiner Bilder verwendet, sollte zwar jeder Einzelne selber treffen. Ich kann es jedoch nicht ganz nachvollziehen, wenn man als Hobbyfotograf teure Programme zur Bildbearbeitung verwendet.























Photoshop und andere teure Software sind zwar marktbestimmend, aber meiner Meinung nach nur aufgrund der vielen “Raubkopierer”. Es gibt immer jemanden, von dem man sich PS kopieren kann, wenn man nicht das Geld dafür hat. Solche kopierten Nutzer machen dann einen Großteil der PS-Nutzer aus. Die Wahl ist in den meisten Fällen nicht, GIMP oder viel Geld ausgeben, sondern GIMP oder sich strafbar machen. Da ziehe ich GIMP auf jeden Fall vor.(gilt gleichermassen für jegliche Kommerzielle Software)
Schönes Plugin! Finde ich besser als Mathe.
Ich bin mal gespannt, wie dieses Plugin läuft.
Eben. Open-Source-Software ist ja auch schon ziemlich leistungsfähig geworden. Aus diesem Grund nutze ich ja nicht nur Gimp, sondern auch Open Office zur Textverarbeitung. Bevor man viel Geld ausgibt oder sich strafbar macht, sollte man sich überlegen, ob nicht eine kostenlose Alternative existiert.
Bei mir war es in etwa der gleich Gedanke, wieso ich auf Gimp gewechselt bin. Nur dass ich damals den Schritt komplett gemacht habe und ganz auf Open-Source-Software gewechselt bin.
Zuerst habe ich PS noch unter Linux eingesetzt (ich hatte ja eine Lizenz, wieso sollte ich PS dann nicht auch gebrauchen), es hat sich aber nie “richtig” angefühlt. Deshalb bin ich dann recht schnell auf Gimp umgeschwenkt und ich habe diesen entscheid nicht bereut.
Ich muss aber auch sagen, sollte es je ein Closed Source Software, welche für Hobby Benutzer bezahlbar ist, auf Linux erscheinen und mir Vorteile gegenüber Gimp bietet geben. Kann ich mir vorstellen zu wechseln. Mein Traum währe eine Software wie PhotoLine auf Linux.
Windows 7 läuft auf meinem jetzigen Rechner, im Gegensatz zu Vista auf meinem alten Gerät, eigentlich ziemlich gut. Da dieses Betriebssystem beim Kauf des Computers dabei war, nutze ich es logischerweise legal. Insofern sehe ich es im Moment nicht ein, auf ein anderes Betriebssystem zu wechseln. Sonst nutze ich eigentlich nur Open-Source-Software, da sie schon ziemlich leistungsfähig ist und ich mit ihr alles das umsetzen kann, was ich mit bezahlter Software auch machen würde.