In den letzten Tagen wurden auf meinem Weblog einige Stimmen laut, dass man am besten Frühlingsaufnahmen in Farbe belassen sollte. Ich kann diese Forderung einerseits nachvollziehen, da man sicherlich nach einem langen und kalten Winter den Frühling ersehnt und endlich mal ein paar farbige Pflanzen sehen möchte. Auf der anderen Seite experimentiere ich gerne mit Gimp herum, um zu sehen, was man aus einzelnen Aufnahmen machen kann. Dies gilt auch für Frühlingsaufnahmen. Da ich die letzten beiden Male nur die Ergebnisse meines Experimentierens online stellte, möchte ich folgendes ausprobieren: Ich präsentiere zuerst das Ausgangsbild. Danach folgenden zwei bearbeitete Versionen dieses Fotos.

So spektakulär ist dieses Motiv eigentlich nicht. Es ist die Blüte einer Pflanze, die sich auf dem Balkon befindet. Um mal ein Ausgangsbild und zwei bearbeitete Versionen diese Fotos zu präsentieren, wird diese Motiv sicherlich ausreichen. Um ehrlich zu sein: Diese Aufnahme ist etwas bearbeitet. Ich habe in Sachen “Tonwerte” und “Helligkeit” etwas nachgeholfen. Wer meinen Blog seit längerer Zeit verfolgt, weiß, dass ich meine Aufnahmen wesentlich stärker bearbeite. Insofern scheinen diese Bearbeitungen eher marginal zu sein.

Wie unschwer zu erkennen ist, hat sich dieses Bild in eine schwarz/weiß-Aufnahme verwandelt. Hinzugefügt habe ich noch zweierlei: Rauschen und eine Randabschattung.

Eher unüblich habe ich zuletzt die Aufnahme farbig belassen und diese wesentlich stärker als das Ausgangsbild bearbeitet. Mittels des “Kurven”-Werkzeugs habe ich versucht einen Cross-Effekt zu simulieren. Außerdem habe ich, wie im vorherigen Bild, eine Randabschattung hinzugefügt. Mich würden nicht nur Kommentare zu den einzelnen Bildern, sondern auch zu der Präsentationsweise interessieren, da ich in dieser Form ein und dasselbe Motiv zum ersten Mal veröffentlicht habe.
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